Einsatzgeschehen

Ein 10 jähriger Junge ist mit seiner Ferienlagergruppe am „Quirl“ in der „Baumannhöhle“ gewesen. Beim Herumtoben lief er über das Mundloch der Höhle und rutschte dort aus. Er stürzte ca. 8- 10 m hinab und kam neben dem Höhleneingang auf dem Waldboden auf. Dabei zog er sich Platzwunden und Prellungen zu. Auch eine Rippenfraktur sowie eine Verletzungen im Bereich der Halswirbelsäule waren nicht auszuschließen. Bei Eintreffen der Bergwacht Bereitschaft Bad Schandau war der Rettungsdienst und die Besatzung vom Rettungshubschrauber Christoph 38 bereits vor Ort und behandelten den Patienten. Wir unterstützten die Rettungskräfte bei der Behandlung und transportierten den Patienten anschließend mit der Korbtrage zum Hubschrauber. Dieser flog den Patienten dann in das Krankenhaus.

Die Alarmgruppe der Bergwacht wurde heute gegen Mittag zu einem Unfall einer Urlauberin gerufen, welche zusammen mit ihrem Mann einen Ausflug auf die Schrammsteinaussicht unternommen hatte. Oben auf der Schrammsteinaussicht angekommen rutschte sie in einem sandigen Tritt aus und kam ins Straucheln. Beim Abfangen hielt sie sich am Geländer fest und zog sich dabei eine Schulterluxation zu.
Auf der Aussicht befand sich glücklicherweise eine Ärztin, welche erste Hilfe leistete.
Nach dem Eintreffen der Bergwacht am Unfallort wurde die Patientin zusammen mit der Ärztin versorgt für den Abtransport mittels Hubschrauber vorbereitet.
Des SAR- Rettungshubschrauber aus Holzdorf, transportierte die Patientin an der Rettungswinde zur naheliegenden „Wildwiese“.
Hier erfolgte die Übergabe an den bodengebundenen Rettungsdienst, welcher die Patientin weiterbehandelte und ins Krankenhaus brachte. 

Kaum war der Einsatz am Pantinenturm beendet wurde die Bereitschaft der Bergwacht zum Großen Eislochturm gerufen, wo ein 76 jähriger Bergsteiger beim Sichern seines Nachsteigers aus bisher ungeklärter Ursache vom Gipfel des Felsen ca. 5 m hinabstürzte. Dabei stürzte er in seine Selbstsicherung. Bei dem Sturz zog er sich eine schwere Kopfverletzung zu.
Somit war Eile geboten und die Kameraden der Bergwacht, welche im Brandgebiet im Einsatz waren, packten Ihr Material zusammen und fuhren ins Bielatal. Ein Luftretter flog mit dem Rettungshubschrauber zum Einsatzort und begleitete den Notarzt an der Winde zum Einsatzort. In der Zwischenzeit hatten die Kameraden des Verunfallten ihn geborgen und zum Wandfuß gebracht, wo er zusammen mit dem Rettungsdienst medizinisch versorgt wurde.
Die Aufgabe der Bergwacht war nun das Transportieren des Patienten in der Korbtrage mit Vakuummatratze und Bergesack durch steiles Gelände zum Rettungswagen, weil ein direkter Abtransport per Hubschrauber nicht möglich war. Der Patient wurde dann zur weiteren Versorgung in das Krankenhaus geflogen.

Ein 73 jähriger Bergsteiger zog sich am Pantinenturm beim Klettern eine schwere Verletzung an der Schulter durch Überbelastung zu. Er wurde von der Bergwacht Bereitschaft Bad Schandau medizinisch erstversorgt, geschient, in der Vakuummatratze und dem Luftrettungsbergesack gelagert. Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 62 wurde der Patient mittels Winde vom Fuß des Gipfels zur nahe gelegenen Räumicht-Wiese transportiert und später mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus gefahren.

Im Felsen-Labyrinth bei Langenhennersdorf stürzte ein 11 jähriger Junge beim Überspringen einer Felsspalte ca. 4 m in diese. Dabei zog er sich Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule zu.
Die Bereitschaft Bad Schandau der Bergwacht unterstützte die bereits vor Ort befindliche RTW-Besatzung und brachten den Patienten dann mit der Korbtrage in den RTW.
Der Patient wurde wenig später vom Notarzt des Christoph 62 untersucht und mit den RTH nach Dresden in die Uniklinik geflogen.

Während des Dienstwochenende im Bielathal wird die 5-köpfige Mannschaft zur Schweizermühle gerufen. Dort hatte sich an einer Brücke aus Sandsteinen ein Hund mit dem Hinterlauf verklemmt.
Da wir hier leider mit unserer Ausrüstung nicht helfen konnten, wurde über die Leitstelle die Feuerwehr alarmiert. Die Kollegen der freiwilligen Feuerwehr befreiten den Hund schnell mithilfe einer großen Brechstange. 

Wir wurden am Mittwoch den 28.06.2017 zu einem 15 jährigen Jungen aus Schleswig Holstein gerufen, der sich auf Klassenfahrt befand.
Im Gebiet des Rauensteines wanderte er mit seiner Klasse durch den Wald. Dabei rutschte er auf schrägem Gelände aus und zog sich eine Verletzung im Bereich des Sprunggelenkes zu.
Zusammen mit dem Rettungsdienst erfolgte die medizinische Versorgung. Nach einem kurzen Transport zu einer Lichtung konnten wir zusammen mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 62“ den Patienten mit der Seilwinde aus dem unwegsamen Gelände retten und zur Wiese östlich vom Rauenstein  bringen.
Nach der Umlagerung in den Rettungswagen wurde er durch den Notarzt versorgt und danach mit dem ins Krankenhaus gefahren.

Ein Französicher Tourist stürzte in der Hochscharte Zugang zum Östl. Feldkopf vermutlich ca. 5m ab. Da er bewusstlos war, wurde er durch Zufall von zwei Wanderern aufgefunden. Bei Ankunft der Bergwacht hatte sich der Patient bereits aufgesetzt. Er hatte verschiedenste Verletzungen so zum Beispiel SHT, Kopfplatzwunde und Verdacht auf Fraktur beider Sprunggelenke mit Luxation. Die Erstversorgung durch den Rettungsdienst erfolgte vor Ort. Danach wurde der Abtransport über steiles Gelände durch die Bergwacht durchgeführt und der Patient der Besatzung des Helis C62 übergeben. Im Einsatz waren die Bergwacht Bereitschaften Pirna, Sebnitz und Bad Schandau mit 11 Mann.

Zum Abschluss eines anstrengenden Dienstwochenende im Bielathal wurde die Bereitschaft erneut gegen 19:30 Uhr alarmiert. Eine 16 jährige junge Frau mit suizidaler Absicht sollte sich auf dem Burgfelsen in Stolpen befinden. Bei Eintreffen der Bergwacht vor Ort war die junge Frau jedoch bereits selber wieder runter geklettert und somit konnte der Einsatz beendet werden.

Während des Dienstwochenende im Bielathal stürzte gegen 15:30 Uhr eine 44 jährige Kletterin am Schraubenkopf. Sie war in eine gelegte Schlinge gestürzt. Diese Schlinge war durch eine sogenannte Sanduhr gefädelt. Die Sanduhr hielt jedoch die Last des Sturzes nicht und war herausgerissen. Da die Patienten keinen Helm trug war die Patientin mit Kopf angeschlagen.  Äußerlich waren außer einiger Schürfungen keine Verletzungen erkennbar. Jedoch musste von einem Schädelhirntrauma ausgegangen werden. Eine Ärztin, welche durch Zufall anwesend war, konnte zusammen mit der Bergwacht die medizinischen Tätigkeiten durchführen. So war ein zügiger Abtransport und die Übergabe an den Hubschrauber C 62 möglich.

 

Während des Dienstwochenende im Bielathal stürzte gegen Mittag im Schneiderloch am Kuhstall eine Person. Dieser Einsatz wurde abgebrochen, da der Notarzt und der Rettungswagen den Patienten ohne Hilfe der Bergwacht aufnehmen konnte.

Während des Dienstwochenende im Bielathal stürzte ein 30ig jähriger Mann am Nordwestweg des Kletterfelsens Felicitas ins Seil. Dabei prallte er auf mehrere Absätze und verletzte sich schwer. Glücklicherweise trug der Stürzende einen Helm! Er erlitt ein Polytrauma sowie Schädelhirntrauma und Frakturen z.B. an  Arm, Nase, und diverse Prellungen und Schürfungen. Der Notarzt wurde durch die Bergwacht vor Ort gebracht und der Patient wurde für den Abtransport vorbereitet. In der Korbtrage schaffte die Bereitschaft Bad Schandau den Patienten dann zum Hubschrauber C62. Hier wurde der Patient zügig übergeben und ins Krankenhaus geflogen. 

 

Um 14:30 Uhr wurde die Bereitschaft Bad Schandau zu einem Einsatz am Kuhstall gerufen. Eine Wanderin aus Kanada war beim Abstieg vom Kuhstall gestürzt.  Bei Eintreffen der Bergwacht am Unfallort, war die Patientin bereits im Rettungswagen. Die Besatzung des RTW war früher alarmiert wurden und somit auch früher vor Ort. Somit konnten alle 7 Kameraden den Einsatz beenden.

 

Ein 27ig jähriger Mann aus Berlin ist beim Wandern am Rauschenstein über einen Felsblock geklettert und dabei abgerutscht. Beim Sturz zog er sich ein Fraktur des linken Sprunggelenkes zu. Er wurde durch uns medizinisch versorgt und mittels Hubschrauber und Winde geborgen. Nach der weiteren Versorgung durch den Notarzt wurde er mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus transportiert. Seine 12 Mitwanderer wurden durch uns gesichert in wegsames Gelände geleitet.


Aus ungeklärter Ursache stürzte am Abend des 22.04.2017 ein Wanderer in eine Felsspalte. Vor dort konnte er sich selbst bzw. durch Hilfe von anderen Wanderern auf die Carolaaussicht retten. Der Patient wurde zunächst durch die Kollegen der Bergwacht Dresden, welche in Rathen Ihren Dienst taten, medizinisch erst versorgt. Dann wurde der Abtransport vorbereitet.
Die Bereitschaft Bad Schandau wurde gegen 20Uhr alarmiert, da ein Abtransport via Hubschrauber am Bergetau aufgrund der eintretenden Dunkelheit nicht mehr möglich war. Der nachgeforderte Notarzt wurde per Heli zur Feuerwache Bad Schandau eingeflogen und von uns zum Patienten gebracht. Die Kollegen der Bereitschaft Dresden hatten bereits eine Abseilstrecke aufgebaut, sodass der Abtransport sofort nach Begutachtung des Patienten durch den herbeigerufenen Notarzt beginnen konnte. In dieser Zeit wurden zwei weitere Sicherungsstellen aufgebaut. Gegen 22:30Uhr wurde der Patient in den Bergwachtjeep verladen und zum RTW gefahren. Dieser brachten den Patienten zum Hubschrauber, welcher den Patienten ins Klinikum flog. Bei diesem Einsatz wurde die Bergwacht von Kollegen der Feuerwehr Bad Schandau unterstützt, welche die Absicherung des Hubschraubers und des Landeplatzes übernahmen. Zudem war der Hubschrauber des Polizei im Einsatz, welcher die Rettung aus der Luft beleuchtete. Die Bergwacht selbst war mit 3 Fahrzeugen und 12 Kameraden im Einsatz. Das Einsatzende war am 23.04.2017 um 01:30Uhr.

Ein 54ig jähriger stürtzte beim Abstieg von Kleinen Bastei. Die Bergwacht wurde alarmiert, da Verdacht auf Schulterluxation vorlag. Der Patient wurde auf dem Holzlagerweg aufgefunden. Die Bergwacht übernahm die Erstversorgung und übergab den Patienten an den Rettungsdienst.

Die Bergwacht rückte mit 5 Kameraden und dem Bergwachtjeep aus.

Beim Abstieg von der Schrammsteinaussicht über den Jägersteig stürzte ein 5 jähriger Junge von einer Leiter. Dabei fiel er auf dem Rücken. Die Eltern transportierten Ihn daraufhin Richtung Zahnsgrund. Jedoch wurden die Rückenschmerzen stärker und die besorgten Eltern alarmierten den Rettungsdienst.
Dieser war, als die Bergwacht alarmiert wurde, bereits vor Ort. Somit wurde der schonende Abtransport mittels Korbtrage und Bergwachtfahrzeug durch die 4 Bergwächtler der Bereitschaft Bad Schandau durchgeführt. Die erneute Übergabe an den Rettungsdienst erfolgte an der Wildwiese. 

Eine Wanderin (80) wurde beim Zustieg auf den Kleinen Bärenstein bei Naundorf ohnmächtig. Die Bergwacht Bereitschaft Bad Schandau wurde zum Einsatz gerufen, als Sie gerade beim Frühjahrsputz der Wache in Bad Schandau waren.
Nach kurzer Klärung der Örtlichkeiten, wurde die Patientin beim Abstieg vom kleinen Bärenstein am Wanderweg aufgefunden. Es erfolgte eine medizinische Untersuchung. Danach wurde die Dame in der Korbtrage zum Bergwachtjeep getragen und mit diesem zur Rettungswagen gefahren.  

 Beim Zustieg unterhalb Schrammsteinaussicht schlug die Patientin (20) mit der Stirn gegen das Geländer.  Die Kopfplatzwunde  wurde vor Ort durch die Bereitschaft versorgt und parallel wurde der schwierige Abtransport in der Korbtrage über den Mittelwinkel organisiert. Nach Abtransport wurde die Verunglückte  dem Rettungsdienst an der Wildwiese übergeben. Der Einsatz des Hubschraubers war wg. dem dem Sturmtief Eckhart nicht möglich.
Insgesamt waren 5 Kameraden der Bereitschaften Sebnitz und Bad Schandau im Einsatz.

2 Personen im Bereich Zeughaus/Heulenberg hatten sich verlaufen. Die Lokalisation gestaltete sich aufgrund ungenauer Ortsangaben zunächst schwierig. Nach  Abfahren des Suchgebietes mittels unserer Bergwachfahrzeugen (Jeep Defender 2x und Quad) wurden die Vermissten letztlich auf der Zeughausstraße Höhe Abzweig Kleiner Winterberg aufgefunden und zu ihrem Fahrzeug an Neumannmühle verbracht. Bei dem Einsatz war wegen des Schnees und somit der Gefahr der Unterkühlung Eile geboten.
Im Einsatz waren die Bereitschaften Sebnitz und Bad Schandau mit insgesamt 10 Kameraden.