Einsatzgeschehen



Der heutige Einsatz ging in das Schmilkaer Gebiet. Dort war, eine 52 jährige Urlauberin aus Hamburg mit ihrem Sohn wandern. Dabei überstieg Sie einen Felsen und war von diesem heruntergesprungen. Bei der Landung zog sie sich eine Verletzung des Knies zu.
Die Bergwacht wurde gegen 13:15 Uhr alarmiert. 
Ihre Wegbeschreibung und die angegeben Koordinaten ließen vermuten, dass die Wanderer die „Starke Stiege“ hinaufgegangen waren und sich auf dem „Oberen Terassenweg“ Richtung „Rotkehlchenstiege“ befand. Dort konnten wir Sie allerdings nicht antreffen. Ein erneutes Kontaktieren ergab, dass sie vermutlich nicht die „Starke Stiege“ hochgegangen waren und sich vermutlich auf dem „Untern Terassenweg“ befanden.
Wir stiegen die „Rotkehlchenstiege“ hinunter und folgten den Bergpfad Richtung „Starke Stiege“. In der Nähe der „Falknertürme“ fanden wir dann die Verletzte.
Da es sich um stark Absturz gefährdetes Gelände handelte, würde erst einmal eine Sicherung aufgebaut und danach begannen wir sofort mit der Erstversorgung. Es erfolgte eine Schienung des betroffenen Knies und die Lagerung auf der Vakuummatratze im Bergesack.
Mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 62“ und dessen Winde wurde die Frau umgehend ins Krankenhaus geflogen.
Die Rettung hat 4,5 Stunden in Anspruch genommen.

Um kurz vor 12:00 Uhr wurde die Bergwacht Bad Schandau / Sebnitz zu einer gestürzten 79 jährigen Frau an dem Normalaufstieg (Südseite) des Liliensteins gerufen.
Ihr war beim Aufstieg auf den Lilienstein schwindlig geworden, wodurch sie stürzte. Dabei zog sie sich Verletzungen im Gesicht zu.
Der Arzt der Bereitschaft Bad Schandau führte zusammen mit dem Rettungsdienst die Erstversorgung durch, während wir den Abtransport vorbereiteten. Die Patientin lagerten wir danach im Bergesack auf der Vakuummatratze. Der Abtransport erfolgte nach dem Eintreffen des Rettungshubschraubers „Christoph 62“ mittels Winde.
Am Fuße des Liliensteins wurde die Verletzte der Rettungswagenbesatzung übergeben und ins Krankenhaus gefahren.

Die Bergwacht wurde kurz vor 15:30 Uhr zu einer abgestürzten Frau gerufen. Diese wurde von Wanderern auf der Hartung-Promenade zwischen „Dorfbachklamm“ und Zeltplatz gefunden.
Als die Bereitschaft Bad Schandau vor Ort eintraf, war der Rettungsdienst bereits vor Ort.
Zusammen mit der Besatzung vom Rettungswagen versorgten der Arzt und wir die Frau. Sie wurde auf einer Vakuummatratze gelagert und in der Korbtrage die Böschung bis zur Straße herunter geseilt.
Mit dem RTW erfolgte dann der Transport nach Bad Schandau zum bereitstehenden Hubschrauber, welcher sie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Dresden flog.

Eine Seilschaft war am Heidestein, in der Nähe des Gamrigfelsens, klettern. Dabei kam es zu dem Unfall, wobei der Nachsteiger abstürzte und am Felsen anprallte.
Die Bergwacht wurde kurz nach 13:30 Uhr durch die integrierte Leitstelle alarmiert. Als die Bergwachtbereitschaften Bad Schandau und Sebnitz mit 6 Kameraden vor Ort eintrafen, wurden sofort am Patient die Vitalfunktionen geprüft. Der Einsatz des Stifnecks und die Lagerung in der Vakuummatratze ist bei solchen Verletzungen Pflicht! Zudem wurde eine Beckenschlinge angelegt. Nachdem der Bergwachtarzt weitere Untersuchungen durchgeführt hatte, erfolgte der Abtransport im Bergesack mittels Rettungshubschrauber zu einer naheliegenden Wiese. Hier wurden weitere medizinische Maßnahmen durch die Besatzung des RTH durchgeführt und der Verletzte ins Krankenhaus geflogen.

Alarm für die Bergwachten Bad Schandau und Sebnitz am frühen Freitagnachmittag im Elbsandsteingebirge.

Ein Wanderer (47) aus Köln war allein bei einer Tour auf der Oberen Affensteinpromenade in Richtung Satanskopf bei Schmilka unterwegs. Er rutsche offenbar aus und brach sich den rechten Unterschenkel. Glücklicherweise hatte er Handyempfang und konnte so selbst die Rettung alarmieren.

Sechs Kameraden der Bergwacht versorgten zunächst den Verletzten. Sie schienten sein Bein und legten ihn zum Abtransport in eine Schleifkorbtrage. Anschließend wurde er rund 100 Meter zu Fuß zu einer kleinen Lichtung transportiert.

Ein angeforderter Hubschrauber der Bundeswehr – der Heli aus Bautzen war wegen eines Einsatzes nicht verfügbar – sollte den Mann mittels Winde von dem Felsen zum Rettungswagen auf die Wildwiese fliegen. Da die Fläche wg. des starken Windes für den Abtransport zu klein , wurde nach drei Versuchen die Rettung per Helikopter abgebrochen.

Die Kameraden der Bereitschaft trugen den Mann nun rund einen Kilometer durch teils unwegsames Gelände zu ihrem Einsatzfahrzeug. Von dort aus ging es in die Nähe des Winterberges Richtung Schmilka. An der B 172 wurde der 47-Jährige in den Rettungswagen vom DRK aus Bad Schandau umgeladen und ins Krankenhaus nach Sebnitz gebracht.

Gegen 17 Uhr war die aufwendige Rettungsaktion beendet. 

Am Sonnabendmorgen um 4:55 Uhr wurde die Bergwacht Bad Schandau von der integrierten Rettungsleitstelle Dresden alarmiert. Ein junges Pärchen wollte im Nationalpark übernachten. Nach dem Aufstieg legten sie sich schlafen. In nächtlicher Stunde klagte die junge Frau über starke Übelkeit, wodurch ihr Kreislauf extrem belastet wurde. Aufgrund der körperlichen Schwäche der Frau entschied sich ihr Partner, entsprechende Rettungsmittel zu alarmieren. Anschließend begaben sich die beiden auf den nahe gelegenen Reitsteig und warteten auf die Bergwacht. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst wartete derweil an der Gaststätte zum Winterberg. Wir konnten das Pärchen auffinden und zum Übergabeplatz transportieren. Der Rettungsdienst transportierte die Frau anschließend in ein Klinikum.

Eine 61 jährige Frau, welche sich beim Abstieg vom Reitsteig zum Frienstein eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen hatte, löste heute einen Einsatz der Bergwacht aus. 
Die erste Maßnahme nach dem Eintreffen der Bereitschaft Bad Schandau am Einsatzort war das Prüfen der Vitalfunktionen und der Bodycheck. Danach wurde das verletzte Sprunggelenk geschient. Der Transport zum Rettungsdienst erfolgte anschließend mit unserem Bergwachtfahrzeug zum Übergabepunkt nach Schmilka.

Zum späten Nachmittag kam heute ein zweiter Einsatz. Der Einsatzort lautete nahe Pötzscha auf dem Wanderweg zum Rauenstein.
Dort fand die Bereitschaft Bad Schandau eine Frau mit Kreislaufproblemen und einem verstauchten Fuß vor, welche aber bereits durch den Rettungsdienst versorgt wurde.
Unsere Aufgabe war der Transport der Frau mit unserer Korbtrage bis zum Rettungswagen.

 

Heute wurden wir zu einer Wanderin am Zschirnstein gerufen. Die Frau befand sich im Aufstieg auf den Großen Zschirnstein über die „Wildbretthöhle“ und klagte plötzlich über Unwohlsein.
Die Bergwacht Bereitschaft Bad Schandau stellte in der ersten Anamnese eine Kreislaufdysregulation fest.
Deshalb wurde die Patientin für den schnellen Abtransport mit dem ebenfalls im Einsatz involvierten Rettungshubschrauber Christoph 62 vorbereitet. Mithilfe der Winde erfolgte die Übergabe in den Hubschrauber.

 

Die Bereitschaft Bad Schandau wurde heute zu einer bewusstlosen Person in das Felsenlabyrinth bei Langenhennersdorf gerufen.
Bei unserem Eintreffen fanden wir einen 73 jährigen Mann vor, welcher bereits durch einen zufällig vor Ort befindlichen Arzt reanimiert wurde. Wir setzten die Reanimation fort und unterstützten anschließend die nachfolgenden Rettungskräfte bei den Wiederbelebungsmaßnahmen.
Leider waren diese Maßnahmen nicht erfolgreich und der Mann verstarb noch vor Ort.
Die Kameraden der Bergwacht kümmerten sich weiterhin um die Einweisung der Polizei und transportierten den Leichnam nach Freigabe durch die Beamten zum Eingang des Labyrinths.
Die Frau und der 5 jährige Enkel wurden durch das Krise-Interventions-Team (KIT) betreut.

Eine Reisgruppe wollte von der Bastei über die Schwedenlöcher nach Rathen wandern. Im unteren Drittel der Schwedenlöcher fühlte sie sich eine 83 jährige Urlauberin aus der Gruppe nicht mehr Wohl.
Deshalb wurde die Bergwacht alarmiert. Nach etwas Zeit beschlossen die Reiseleiter, die Frau mit Hilfe von weiteren Mitwanderern, weiter die Schwedenlöcher hinunter zu führen.
In Rathen untersuchte unser Bergwachtarzt die Patientin und übergab sie den herbeigerufenen Rettungsdienst.
Die Frau wurde mit Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert.

Heute wurde die Bergwacht alarmiert, da Wanderer einen Hund gesehen hatten, welcher im steilen Gelände aufgeregt hin und her lief.
Gegen 15Uhr ging es also zum Gradweg nahe der Schrammsteinaussicht.
Einer der Wanderer gelangte mit etwas Mühe zu dem Hund und stellte fest, dass er verletzt war.
Er brachte den Hund zurück auf den Gratweg und wollte mit ihm weiter wandern und ihn später einer zuständigen Stelle übergeben.
Da der Hund das Gebiet aber nicht verlassen wollte, vermutete der Wanderer Schlimmeres und meldete dies der Polizei. Die Beamten gaben den Notruf wiederum an die zuständige Rettungsleitstelle weiter.
Durch die genaue Ortsbeschreibung des Wanderers teilte sich die Bergwacht Bereitschaft Bad Schandau in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe eilte zu dem Wanderer und dem Hund. Die zweite Gruppe suchte das Gebiet unterhalb der Fundstelle des Hundes ab. Die Suchenden konnten jedoch nichts finden. Zudem konnte am Hund keine Hundemarke gefunden werden, womit der Hund einem Besitzer zugeordnet hätte werden können.
Um die Suche ausdehnen zu können, wurden weitere Kameraden der Bereitschaft Sebnitz angefordert und die Rettungshundestaffel.
Durch die Polizei erfuhren wir gegen 16:30 Uhr, dass sich eine Hundebesitzerin gemeldet hat, welche Ihr Tier genau in dem Gebiet vermisst.
Das Tier wurde von uns bis zum, an der „Breiten Kluft Aussicht“ geparkten, Quad getragen und mit diesem dann weiter zur „Wildwiese“ gefahren. Hier konnten wir den Hund der glücklichen Besitzerin übergeben.

Was war geschehen?
Das Tier wollte nicht durch eine enge Felsrinne laufen, welche sich auf dem Gratweg befindet. Der Hund riss sich von der Leine los und umging diese Rinne und rutschte dabei in steilem Gelände ab. Da die Besitzerin nicht hinterher konnte, versuchte sie den Hund durch Rufen und Locken wieder zurück auf den Gratweg zu bekommen.
Der Hund jedoch lief in seiner Aufregung immer weiter weg, bis seine Besitzerin ihn nicht mehr sah. Die Wandergruppe beschloss ihre Wanderung zu beenden und vom geparkten Fahrzeug in Ostrau den Hund als vermisst zu melden. Diese Meldung kam auch zur Polizei, welche wiederum uns über die Leitstelle informierte.


Heute wurden wir zu einer 51 jährigen Urlauberin gerufen, welche sich am „Friensteinflössel“ eine Verletzung am Fuß zugezogen hatte. Die Bergwachtbereitschaft Bad Schandau führte vor Ort die medizinische Erstversorgung durch. Dabei wurde der Fuß geschient und die Patientin auf der Vakuummatratze im Bergesack gelagert. 
Die Winde des Rettungshubschraubers „Christoph 62“, welcher bereits wg. des unwegsamen Geländes hinzugezogen wurde, nahm die Verunfallte auf. 
Die weitere Versorgung im Krankenhaus Sebnitz erfolgte bereits nach 30 Minuten nach Eintreffen der Bergwacht am Unfallort. Dies wäre ohne Rettungshubschrauber nicht möglich.

Die Bergwacht Bereitschaft Bad Schandau wurde zu einer abgestürzten 49-jährigen Bergsteigerin aus Berlin gerufen.
Sie wollte auf den Kletterfelsen „Zwerg“ am Gohrisch, über die Variante zum Alten Weg hinaufklettern.
Aus ungeklärter Ursache stürzte sie aber kurz unterhalb vom Gipfel ca. 8 bis 10 m ab.
Eine gelegte Sicherung verhinderte den Sturz bis auf den Boden. Jedoch stürzte sie auf den ersten Metern auf den vorgelagerten Pfeiler, wo sie sich Verletzungen an
beiden Sprunggelenken zu zog.
Nach dem Eintreffen der Bergwacht wurde durch die Kameraden eine „Bodycheck“ durchgeführt, die beiden Sprunggelenke geschient,
und die Patientin auf eine Vakuummatratze im Bergesack umgelagert. 
Mit Hilfe des Rettungshubschraubers „Christoph 62“ und dessen Winde wurde die Verletzte aus dem unwegsamen Gelände geflogen.
Nach einer kurzen Zwischenversorgung wurde sie mit dem Rettungshubschrauber weiter in ein Krankenhaus nach Dresden geflogen.
Für die gesamte Rettung benötigten wir eine knappe Stunde.

An dem heutigen heißen Tag wurde die Bergwacht auf den Lilienstein gerufen. Es handelte sich um einen Einsatz im dortigen Berggasthof. Die Patientin war auf der Kellertreppe gestolpert und hatte sich am Fuß verletzt. 
Die Verletzte wurde in den Luftrettersack verpackt und somit der schonende und zügige Abtransport vorbereitet. Mithilfe der Winde wurde nun der Patient sowie der Luftretter in den Hubschrauber befördert.

Heute wurde die Alarmgruppe der Bergwacht zum Talwächter gerufen. Ein Wanderer war in der Felsscharte beim Türkenkopf den gestuften Felsen Richtung Honigsteinkopf hinaufgeklettert. Das Hinunterklettern traute er sich jedoch nicht mehr zu. 
Die Bergwächtler sicherten den Wanderer mit einem Gurt, Seil und einem Helm. Er konnte nun gesichert und mit Unterstützung der Bergwacht wieder in die Scharte zurück klettern. Von da konnte er seine Wanderung selbstständig beenden. 
Dies war schon der zweite Einsatz an der gleichen Stelle in diesem Jahr. Der andere Patient zog sich jedoch schwerere Verletzungen zu, da er beim Versuch die Felsstufen hinunter zu klettern stürzte.

Ein 26 jähriger Mann stieg den Westweg der Nonne vor. Nachdem er seine zweite Sicherung gelegt hatte, rutschte er weg und stürzte zu Boden. Dabei riss er einen Sicherungspunkt aus dem Felsen. Die Bergwacht Bad Schandau rückte aus der Diensthütte im Bielatal mit dem Einsatzfahrzeug und dem Quad aus. Ebenfalls alarmiert war ein RTW, sowie der RTH Christoph 62 aus Bautzen. Die Bergwacht übernahm zusammen mit dem anwesenden Rettungsdienst die Erstversorgung. Da das Gelände unwegsam war und durch den Regen stark durchnässt war, wurde der Notarzt vom Hubschrauber durch die Bergwacht zum Einsatzort begleitet. Nach der Erstversorgung und Stabilisierung des Patienten, bereitete die Bereitschaft Bad Schandau den Abtransport per Hubschrauber vor. Der Patient wurde per Winde in den Hubschrauber gehieft und umgehend in die Klinik geflogen, wo eine Wirbelsäulenfraktur diagnostiziert wurde.


Ein 26 jähriger Mann stieg den Westweg der Nonne vor. Nachdem er seine zweite Sicherung gelegt hatte, rutschte er weg und stürzte zu Boden. Dabei riss er einen Sicherungspunkt aus dem Felsen. Die Bergwacht Bad Schandau rückte aus der Diensthütte im Bielatal mit dem Einsatzfahrzeug und dem Quad aus. Ebenfalls alarmiert war ein RTW, sowie der RTH Christoph 62 aus Bautzen. Die Bergwacht übernahm zusammen mit dem anwesenden Rettungsdienst die Erstversorgung. Da das Gelände unwegsam war und durch den Regen stark durchnässt war, wurde der Notarzt vom Hubschrauber durch die Bergwacht zum Einsatzort begleitet. Nach der Erstversorgung und Stabilisierung des Patienten, bereitete die Bereitschaft Bad Schandau den Abtransport per Hubschrauber vor. Der Patient wurde per Winde in den Hubschrauber gehieft und umgehend in die Klinik geflogen, wo eine Wirbelsäulenfraktur diagnostiziert wurde.


Ein 10 jähriger Junge ist mit seiner Ferienlagergruppe am „Quirl“ in der „Baumannhöhle“ gewesen. Beim Herumtoben lief er über das Mundloch der Höhle und rutschte dort aus. Er stürzte ca. 8- 10 m hinab und kam neben dem Höhleneingang auf dem Waldboden auf. Dabei zog er sich Platzwunden und Prellungen zu. Auch eine Rippenfraktur sowie eine Verletzungen im Bereich der Halswirbelsäule waren nicht auszuschließen. Bei Eintreffen der Bergwacht Bereitschaft Bad Schandau war der Rettungsdienst und die Besatzung vom Rettungshubschrauber Christoph 38 bereits vor Ort und behandelten den Patienten. Wir unterstützten die Rettungskräfte bei der Behandlung und transportierten den Patienten anschließend mit der Korbtrage zum Hubschrauber. Dieser flog den Patienten dann in das Krankenhaus.

Die Alarmgruppe der Bergwacht wurde heute gegen Mittag zu einem Unfall einer Urlauberin gerufen, welche zusammen mit ihrem Mann einen Ausflug auf die Schrammsteinaussicht unternommen hatte. Oben auf der Schrammsteinaussicht angekommen rutschte sie in einem sandigen Tritt aus und kam ins Straucheln. Beim Abfangen hielt sie sich am Geländer fest und zog sich dabei eine Schulterluxation zu.
Auf der Aussicht befand sich glücklicherweise eine Ärztin, welche erste Hilfe leistete.
Nach dem Eintreffen der Bergwacht am Unfallort wurde die Patientin zusammen mit der Ärztin versorgt für den Abtransport mittels Hubschrauber vorbereitet.
Des SAR- Rettungshubschrauber aus Holzdorf, transportierte die Patientin an der Rettungswinde zur naheliegenden „Wildwiese“.
Hier erfolgte die Übergabe an den bodengebundenen Rettungsdienst, welcher die Patientin weiterbehandelte und ins Krankenhaus brachte. 

Kaum war der Einsatz am Pantinenturm beendet wurde die Bereitschaft der Bergwacht zum Großen Eislochturm gerufen, wo ein 76 jähriger Bergsteiger beim Sichern seines Nachsteigers aus bisher ungeklärter Ursache vom Gipfel des Felsen ca. 5 m hinabstürzte. Dabei stürzte er in seine Selbstsicherung. Bei dem Sturz zog er sich eine schwere Kopfverletzung zu.
Somit war Eile geboten und die Kameraden der Bergwacht, welche im Brandgebiet im Einsatz waren, packten Ihr Material zusammen und fuhren ins Bielatal. Ein Luftretter flog mit dem Rettungshubschrauber zum Einsatzort und begleitete den Notarzt an der Winde zum Einsatzort. In der Zwischenzeit hatten die Kameraden des Verunfallten ihn geborgen und zum Wandfuß gebracht, wo er zusammen mit dem Rettungsdienst medizinisch versorgt wurde.
Die Aufgabe der Bergwacht war nun das Transportieren des Patienten in der Korbtrage mit Vakuummatratze und Bergesack durch steiles Gelände zum Rettungswagen, weil ein direkter Abtransport per Hubschrauber nicht möglich war. Der Patient wurde dann zur weiteren Versorgung in das Krankenhaus geflogen.

Ein 73 jähriger Bergsteiger zog sich am Pantinenturm beim Klettern eine schwere Verletzung an der Schulter durch Überbelastung zu. Er wurde von der Bergwacht Bereitschaft Bad Schandau medizinisch erstversorgt, geschient, in der Vakuummatratze und dem Luftrettungsbergesack gelagert. Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 62 wurde der Patient mittels Winde vom Fuß des Gipfels zur nahe gelegenen Räumicht-Wiese transportiert und später mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus gefahren.

Im Felsen-Labyrinth bei Langenhennersdorf stürzte ein 11 jähriger Junge beim Überspringen einer Felsspalte ca. 4 m in diese. Dabei zog er sich Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule zu.
Die Bereitschaft Bad Schandau der Bergwacht unterstützte die bereits vor Ort befindliche RTW-Besatzung und brachten den Patienten dann mit der Korbtrage in den RTW.
Der Patient wurde wenig später vom Notarzt des Christoph 62 untersucht und mit den RTH nach Dresden in die Uniklinik geflogen.

Während des Dienstwochenende im Bielathal wird die 5-köpfige Mannschaft zur Schweizermühle gerufen. Dort hatte sich an einer Brücke aus Sandsteinen ein Hund mit dem Hinterlauf verklemmt.
Da wir hier leider mit unserer Ausrüstung nicht helfen konnten, wurde über die Leitstelle die Feuerwehr alarmiert. Die Kollegen der freiwilligen Feuerwehr befreiten den Hund schnell mithilfe einer großen Brechstange. 

Wir wurden am Mittwoch den 28.06.2017 zu einem 15 jährigen Jungen aus Schleswig Holstein gerufen, der sich auf Klassenfahrt befand.
Im Gebiet des Rauensteines wanderte er mit seiner Klasse durch den Wald. Dabei rutschte er auf schrägem Gelände aus und zog sich eine Verletzung im Bereich des Sprunggelenkes zu.
Zusammen mit dem Rettungsdienst erfolgte die medizinische Versorgung. Nach einem kurzen Transport zu einer Lichtung konnten wir zusammen mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 62“ den Patienten mit der Seilwinde aus dem unwegsamen Gelände retten und zur Wiese östlich vom Rauenstein  bringen.
Nach der Umlagerung in den Rettungswagen wurde er durch den Notarzt versorgt und danach mit dem ins Krankenhaus gefahren.

Ein Französicher Tourist stürzte in der Hochscharte Zugang zum Östl. Feldkopf vermutlich ca. 5m ab. Da er bewusstlos war, wurde er durch Zufall von zwei Wanderern aufgefunden. Bei Ankunft der Bergwacht hatte sich der Patient bereits aufgesetzt. Er hatte verschiedenste Verletzungen so zum Beispiel SHT, Kopfplatzwunde und Verdacht auf Fraktur beider Sprunggelenke mit Luxation. Die Erstversorgung durch den Rettungsdienst erfolgte vor Ort. Danach wurde der Abtransport über steiles Gelände durch die Bergwacht durchgeführt und der Patient der Besatzung des Helis C62 übergeben. Im Einsatz waren die Bergwacht Bereitschaften Pirna, Sebnitz und Bad Schandau mit 11 Mann.

Zum Abschluss eines anstrengenden Dienstwochenende im Bielathal wurde die Bereitschaft erneut gegen 19:30 Uhr alarmiert. Eine 16 jährige junge Frau mit suizidaler Absicht sollte sich auf dem Burgfelsen in Stolpen befinden. Bei Eintreffen der Bergwacht vor Ort war die junge Frau jedoch bereits selber wieder runter geklettert und somit konnte der Einsatz beendet werden.

Während des Dienstwochenende im Bielathal stürzte gegen 15:30 Uhr eine 44 jährige Kletterin am Schraubenkopf. Sie war in eine gelegte Schlinge gestürzt. Diese Schlinge war durch eine sogenannte Sanduhr gefädelt. Die Sanduhr hielt jedoch die Last des Sturzes nicht und war herausgerissen. Da die Patienten keinen Helm trug war die Patientin mit Kopf angeschlagen.  Äußerlich waren außer einiger Schürfungen keine Verletzungen erkennbar. Jedoch musste von einem Schädelhirntrauma ausgegangen werden. Eine Ärztin, welche durch Zufall anwesend war, konnte zusammen mit der Bergwacht die medizinischen Tätigkeiten durchführen. So war ein zügiger Abtransport und die Übergabe an den Hubschrauber C 62 möglich.

 

Während des Dienstwochenende im Bielathal stürzte gegen Mittag im Schneiderloch am Kuhstall eine Person. Dieser Einsatz wurde abgebrochen, da der Notarzt und der Rettungswagen den Patienten ohne Hilfe der Bergwacht aufnehmen konnte.

Während des Dienstwochenende im Bielathal stürzte ein 30ig jähriger Mann am Nordwestweg des Kletterfelsens Felicitas ins Seil. Dabei prallte er auf mehrere Absätze und verletzte sich schwer. Glücklicherweise trug der Stürzende einen Helm! Er erlitt ein Polytrauma sowie Schädelhirntrauma und Frakturen z.B. an  Arm, Nase, und diverse Prellungen und Schürfungen. Der Notarzt wurde durch die Bergwacht vor Ort gebracht und der Patient wurde für den Abtransport vorbereitet. In der Korbtrage schaffte die Bereitschaft Bad Schandau den Patienten dann zum Hubschrauber C62. Hier wurde der Patient zügig übergeben und ins Krankenhaus geflogen. 

 

Um 14:30 Uhr wurde die Bereitschaft Bad Schandau zu einem Einsatz am Kuhstall gerufen. Eine Wanderin aus Kanada war beim Abstieg vom Kuhstall gestürzt.  Bei Eintreffen der Bergwacht am Unfallort, war die Patientin bereits im Rettungswagen. Die Besatzung des RTW war früher alarmiert wurden und somit auch früher vor Ort. Somit konnten alle 7 Kameraden den Einsatz beenden.

 

Ein 27ig jähriger Mann aus Berlin ist beim Wandern am Rauschenstein über einen Felsblock geklettert und dabei abgerutscht. Beim Sturz zog er sich ein Fraktur des linken Sprunggelenkes zu. Er wurde durch uns medizinisch versorgt und mittels Hubschrauber und Winde geborgen. Nach der weiteren Versorgung durch den Notarzt wurde er mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus transportiert. Seine 12 Mitwanderer wurden durch uns gesichert in wegsames Gelände geleitet.


Aus ungeklärter Ursache stürzte am Abend des 22.04.2017 ein Wanderer in eine Felsspalte. Vor dort konnte er sich selbst bzw. durch Hilfe von anderen Wanderern auf die Carolaaussicht retten. Der Patient wurde zunächst durch die Kollegen der Bergwacht Dresden, welche in Rathen Ihren Dienst taten, medizinisch erst versorgt. Dann wurde der Abtransport vorbereitet.
Die Bereitschaft Bad Schandau wurde gegen 20Uhr alarmiert, da ein Abtransport via Hubschrauber am Bergetau aufgrund der eintretenden Dunkelheit nicht mehr möglich war. Der nachgeforderte Notarzt wurde per Heli zur Feuerwache Bad Schandau eingeflogen und von uns zum Patienten gebracht. Die Kollegen der Bereitschaft Dresden hatten bereits eine Abseilstrecke aufgebaut, sodass der Abtransport sofort nach Begutachtung des Patienten durch den herbeigerufenen Notarzt beginnen konnte. In dieser Zeit wurden zwei weitere Sicherungsstellen aufgebaut. Gegen 22:30Uhr wurde der Patient in den Bergwachtjeep verladen und zum RTW gefahren. Dieser brachten den Patienten zum Hubschrauber, welcher den Patienten ins Klinikum flog. Bei diesem Einsatz wurde die Bergwacht von Kollegen der Feuerwehr Bad Schandau unterstützt, welche die Absicherung des Hubschraubers und des Landeplatzes übernahmen. Zudem war der Hubschrauber des Polizei im Einsatz, welcher die Rettung aus der Luft beleuchtete. Die Bergwacht selbst war mit 3 Fahrzeugen und 12 Kameraden im Einsatz. Das Einsatzende war am 23.04.2017 um 01:30Uhr.

Ein 54ig jähriger stürtzte beim Abstieg von Kleinen Bastei. Die Bergwacht wurde alarmiert, da Verdacht auf Schulterluxation vorlag. Der Patient wurde auf dem Holzlagerweg aufgefunden. Die Bergwacht übernahm die Erstversorgung und übergab den Patienten an den Rettungsdienst.

Die Bergwacht rückte mit 5 Kameraden und dem Bergwachtjeep aus.

Beim Abstieg von der Schrammsteinaussicht über den Jägersteig stürzte ein 5 jähriger Junge von einer Leiter. Dabei fiel er auf dem Rücken. Die Eltern transportierten Ihn daraufhin Richtung Zahnsgrund. Jedoch wurden die Rückenschmerzen stärker und die besorgten Eltern alarmierten den Rettungsdienst.
Dieser war, als die Bergwacht alarmiert wurde, bereits vor Ort. Somit wurde der schonende Abtransport mittels Korbtrage und Bergwachtfahrzeug durch die 4 Bergwächtler der Bereitschaft Bad Schandau durchgeführt. Die erneute Übergabe an den Rettungsdienst erfolgte an der Wildwiese. 

Eine Wanderin (80) wurde beim Zustieg auf den Kleinen Bärenstein bei Naundorf ohnmächtig. Die Bergwacht Bereitschaft Bad Schandau wurde zum Einsatz gerufen, als Sie gerade beim Frühjahrsputz der Wache in Bad Schandau waren.
Nach kurzer Klärung der Örtlichkeiten, wurde die Patientin beim Abstieg vom kleinen Bärenstein am Wanderweg aufgefunden. Es erfolgte eine medizinische Untersuchung. Danach wurde die Dame in der Korbtrage zum Bergwachtjeep getragen und mit diesem zur Rettungswagen gefahren.  

 Beim Zustieg unterhalb Schrammsteinaussicht schlug die Patientin (20) mit der Stirn gegen das Geländer.  Die Kopfplatzwunde  wurde vor Ort durch die Bereitschaft versorgt und parallel wurde der schwierige Abtransport in der Korbtrage über den Mittelwinkel organisiert. Nach Abtransport wurde die Verunglückte  dem Rettungsdienst an der Wildwiese übergeben. Der Einsatz des Hubschraubers war wg. dem dem Sturmtief Eckhart nicht möglich.
Insgesamt waren 5 Kameraden der Bereitschaften Sebnitz und Bad Schandau im Einsatz.

2 Personen im Bereich Zeughaus/Heulenberg hatten sich verlaufen. Die Lokalisation gestaltete sich aufgrund ungenauer Ortsangaben zunächst schwierig. Nach  Abfahren des Suchgebietes mittels unserer Bergwachfahrzeugen (Jeep Defender 2x und Quad) wurden die Vermissten letztlich auf der Zeughausstraße Höhe Abzweig Kleiner Winterberg aufgefunden und zu ihrem Fahrzeug an Neumannmühle verbracht. Bei dem Einsatz war wegen des Schnees und somit der Gefahr der Unterkühlung Eile geboten.
Im Einsatz waren die Bereitschaften Sebnitz und Bad Schandau mit insgesamt 10 Kameraden.