Einsatzgeschehen


Zum späten Vormittag wurde die Bereitschaft Bad Schandau zu einem 30 jährigen Wanderer gerufen, der entlang der Kirnitzsch auf dem Flößersteig mit einem Bekannten gewandert ist.
Auf Höhe des Forsthauses rutschte er auf schrägen und matschigen Untergrund aus. Dabei zog er sich eine Verletzung am Sprunggelenk zu.
Zusammen mit dem Rettungsdienst eilten wir vom Parkplatz Forsthaus zum Patienten. Dort führten die Kameraden der Bergwacht zusammen mit der Besatzung des RTW die Erstuntersuchung, Schienung und die Vorbereitung zum Abtransport durch.
Zum Abtransport wurde eine Seilsicherung über die Kirnitzsch errichtet. An dieser gesichert, transportierte die Bergwachtbereitschaft den Patienten auf direktem Weg durch den Fluss zur nahen Straße. Hier wurde er für den Weitertransport in den Rettungswagen umgeladen und danach ins Krankenhaus gefahren.

Die Bergwacht Bad Schandau wurde zur Mittagszeit zu einem Wanderunfall am Kleinhennersdorfer Stein im Bereich der Höhlen gerufen.
Eine Wandergruppe war dort unterwegs und eine 58-jährige Frau rutschte auf glatten Untergrund aus und knickte mit dem Sprunggelenk um.
Nach dem wir, die Kameraden der Bergwacht Bad Schandau, am Patienten eingetroffen waren, führten wir einen Körpercheck durch, schienten das betroffene Gelenk und transportierten die Gestürzte mit der Korbtrage zum Rettungswagen.
Dieser stand in Papstdorf am „Rapsdörfel“ (Verlängerung der Straße) bereit und brachte die Patientin anschließend ins Krankenhaus.

Um die Mittagszeit bekam die Bergwacht Bereitschaft Bad Schandau einen Einsatzalarm.
Ein Bergsteiger aus Tschechien wanderte durch das Schrammsteingebiet betrachtet sich die Wege am Vorderen Torstein. Dabei boulderte er am Einstieg des „Erkerweges“.
In ca. 2 m Höhe stürzte er aus bisher ungeklärter Ursache ab und landete unsanft zwischen den darunterliegenden Blöcken.
Nach dem Eintreffen am Unfallort führten wir den „Bodycheck“ durch, schienten sein in Mitleidenschaft gezogenes Sprunggelenk und versorgten die Kopfplatzwunden sowie die Schürfwunden.
In der Korbtrage mit Bergesack und Vakuummatratze transportierten wir den Patient zum bereitstehenden RTW an das Schrammtor.
Ab da erfolgte die Weiterversorgung und der Transport durch den Rettungsdienst.


Die Bergwacht Bad Schandau startete die neue Einsatz-Saison bereits am Neujahrsmorgen und zwar auf dem Lilienstein.
Ein 53 jähriger Mann hatte zusammen mit Freunden am Silvesterabend auf dem Lilienstein gefeiert und im Nebengebäuder der Gaststätte übernachtet.
Beim nächtlichen Toilettengang kam es zum Sturz aus dem Doppelstockbett und zur unsanften Landung auf dem Rücken.
Da die Schmerzen am Morgen nicht weniger geworden waren und der Patient sich kaum bewegen konnte, wurde der Notruf gewählt.
In einer knappen halben Stunde nach Alarmierung war die Bereitschaft vor Ort und konnten den Patienten mit einem „Body-Check“ auf mögliche Verletzungen untersuchen.
Um einen zügigen Abtransport in das nächste Krankenhaus zu ermöglichen, lagerten wir den Patienten auf einer Vakuummatratze im Luftrettungsbergesack.
So stabilisiert transportierten die Kameraden den Patienten zu der Freifläche am Obelisk und bereiteten den Abtransport mit dem ebenso alarmierten Rettungshubschrauber „Christoph 62“ vor.
Wenig später konnte der Patient zusammen mit dem Luftretter an der Winde zum Hubschrauber aufgewincht und in diesen eingeladen werden.
Dieser transportierte den Patienten in ein Krankenhaus nach Dresden.